Die Südtiroler Frau
Fernsehredakteurin Audrey Schwarz: Auf Umwegen zum Journalismus
Eines wusste Audrey Schwarz von Anfang an: Sie wollte Journalistin werden, um die Geschichten hinter den Gesichtern zu erzählen. Dass ihr Weg dahin recht verzweigt war, hängt auch damit zusammen, dass die gebürtige Bremerin (56) nie Angst vor Neuanfängen hatte.
Medizinstudentin und Forscherin Noemi Wachtler: Dem Calcium auf der Spur
Es gibt Menschen, denen steht ihre Entschlossenheit ins Gesicht geschrieben. Die 23-jährige Noemi Wachtler ist von genau diesem Schlag. Eineinhalb Jahre lang hat die Südtirolerin in den USA an der prestigevollen Yale University geforscht.
Unternehmerin Johanna Santa Falser: Die Powerfrau
Johanna Santa Falser hat vieles geschafft, was Frauen heute anstreben: Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen. Erfolgreiche Unternehmerin in einer männerdominierten Branche, Mitglied im lvh-Vorstand, erste Vizepräsidentin in der Geschichte der Handelskammer Bozen, aber auch Netzwerkerin, Gleichstellungsbeauftragte, Mutter und Großmutter. Wenig Zeit blieb ihr dabei für sich und ihre Interessen. Deshalb mahnt die 63-Jährige: „Als Frau darf man sich selbst nie aus den Augen verlieren.“
Mara Rammlmair Matzneller: Schritt für Schritt
Vom Blumendraht zum Tanzparkett, vom Schicksalsschlag zur neuen Stärke: In der aktuellen Ausgabe der „Südtiroler Frau“ erzählt Mara Rammlmair Matzneller aus Aldein von ihrem Weg zwischen erfüllten Träumen, schwerer Diagnose und der Kraft, mit Offenheit, Bewegung und Lebensmut weiterzugehen.
Petra Theiner und ihre Hilfsprojekte in Kalkutta: Für die Ärmsten der Armen
Zwischen Prad am Stilfser Joch und den Slums von Kalkutta liegen Welten – und doch hat Petra Theiner eine Verbindung geschaffen, die stärker ist als jeder geografische Abstand. In der aktuellen Ausgabe der „Südtiroler Frau“ erzählt sie, wie aus einer Reise ein Versprechen wurde – und aus diesem Versprechen ein Verein, der Zukunft schenkt.
Alexandra Ganner: Die Bürgermeisterin
Seit Mai ist Alexandra Ganner (39) Algunds erste Bürgermeisterin. Ein Amt, das die Juristin gerne übernommen hat – auch wenn sie vor zehn Jahren ihre kurze Karriere in der Lokalpolitik eigentlich an den Nagel hängen wollte. „Ich habe mich schon immer mit Politik befasst“, sagt die Enkelin des ehemaligen Meraner Vizebürgermeisters Bruno Ganner.
Winzerin Carmen Augschöll: Die Enthusiastin
Der Wunsch nach einem spannenden Stadtleben trieb sie während des Studiums in die weite Welt hinaus. Vor vier Jahren kehrte Carmen Augschöll (34) nach Südtirol zurück – mit dem Bedürfnis nach mehr Ursprünglichkeit und mit vielen Ideen für eine wahre Revolution im elterlichen Betrieb: dem Weingut Röck in Villanders.
Mit Herz und Tatkraft
Seit Juni ist Sieglinde Aberham Signori Präsidentin des Katholischen Familienverbandes Südtirol (KFS). Die Unterlandlerin bringt viel Herzblut mit in ihr Amt, aber auch einiges Herzeleid. Ihre persönlichen Erfahrungen – auch die negativen – betrachtet die 57-Jährige als wertvolles Rüstzeug, um sich in die Bedürfnisse von Menschen und Familien hineinzuversetzen.
Julia Fulterer: Die Erste
Wenn es um die Wahl des Klassensprechers geht, haben Kinder oft ein besonderes Gespür. Sie erkennen intuitiv, wer sie gut repräsentieren kann – auch ohne großes Vordrängen. Ihre gesamte Schulzeit hindurch war Julia Fulterer Klassenvertreterin, und nun wurde die 42-Jährige aus Klobenstein zur ersten Bürgermeisterin der Gemeinde Ritten gewählt. Unbedingt in der ersten Reihe zu sitzen, war aber nie ihr Ziel.
Journalistin Maria Pichler: Die Frau auf dem Sprung
2014 wagte die Aldeiner Journalistin Maria Pichler den Sprung in die berufliche Selbstständigkeit. Die 41-Jährige hat seitdem aber nicht nur Karriere in einem herausfordernden Metier gemacht, sondern nebenbei noch zwei Kinder bekommen. Die Chefredakteurin des Frauenmagazins „ëres“ schreibt, weil es ihre Berufung ist. Sie liebt Menschen, die herzhaft lachen können, und kann schwer „Nein“ sagen, wenn man ihr ein gutes Projekt vorschlägt.
Lebe, liebe, lache
Wenn das Schicksal hart zuschlägt, hat der Mensch 2 Möglichkeiten: Entweder er ergibt sich dem Schmerz oder er kämpft sich Schritt für Schritt wieder zurück in die Normalität. Die Deutschnofnerin Andrea Unterweger hat sich für das Leben, für die Liebe und für die Freude an den schönen Dingen entschieden – ohne jedoch zu vergessen.
Dr. Astrid Marsoner: Die neue Ärztekammer-Präsidentin
Erstmals gingen drei Listen ins Rennen, und erstmals gab es die Möglichkeit, die Stimmen auch online abzugeben: Bei der Wahl der Spitze der Südtiroler Ärztekammer war heuer einiges neu. Und neu ist auch die Präsidentin, die aus der Wahlrunde hervorgegangen ist: Astrid Marsoner, Hausärztin in Niederdorf.
Ulrike Pircher Minniti: Die Seele des Hauses
„Housekeeping“ liest man auf der Homepage des Bozner Hotels „Laurin“ gleich unter dem Namen von Ulrike Pircher. Wofür die Berufsbezeichnung steht, will kurz recherchiert werden. „Housekeeping bildet das Herzstück eines jeden Hotels“, ist die wohl treffendste Definition für die vielfältigen und verantwortungsvollen Aufgaben der 58-jährigen Boznerin. Das Porträt einer Frau, die hauptberuflich dafür sorgt, dass sich die Gäste des Hauses rundum wohlfühlen.
Luise Huebser Markart: Die Kraft einer Mutter
Luise Huebser Markart hat in ihrem Leben viel unternommen. Sie war Gründungsmitglied der Jungschar in Egg, Marketenderin bei den Schützen, Bezirksbäuerin für Eiscktal und Wipptal, Gemeindereferentin in Ratschings, Vorsitzende der Lebenshilfe, begeisterte Jägerin. Seit der Geburt ihres jüngsten Sohnes Michael ist sie aber vor allem eine Mutter, die mit viel Courage und Einsatz versucht, ihrem behinderten Kind alle Möglichkeiten zu eröffnen.
Die Vizebürgermeisterin: Ursula Thaler Dejaco
Vor 19 Jahren zog Ursula Thaler Dejaco zum ersten Mal für die SVP in den Gemeinderat von Deutschnofen, und seit 9 Jahren ist sie als Vizebürgermeisterin unter anderem für Soziales und Senioren zuständig. 2 Bereiche, in denen sich die 45-Jährige auch beruflich engagiert. Porträt einer Festentschlossenen.
Journalistin und Moderatorin Judith Bertagnolli: Resilient durchs Leben
Die unkomplizierte Menschlichkeit ihrer Großmutter Maria, die vergnügte Kindheit in Haslach, ein Sommerjob am Fließband, die positive Grundstimmung in den 1980er-Jahren – auch das hat Judith Bertagnolli zu dem gemacht, was sie heute ist: eine Frau, die sich beruflich wie privat gegen eine Verrohung der Gesellschaft wehrt – zuversichtlich und resilient zugleich.
Die Gute-Laune-Köchin
Ein Porträt von Barbara Prantl zu schreiben, ist einfach und schwierig zugleich. Es ist „praktisch“, weil die Geschichten aus der extrovertierten Hobbyköchin und Kabarettistin nur so heraussprudeln. Und anstrengend, weil die 41-jährige Food Influencerin keine Unbekannte ist – weder in Südtirol noch im weltweiten Netz. Es wurde schon viel über sie erzählt. Aber vielleicht doch noch nicht alles.
Porträt der Präsidentin der Messe Bozen in der neuen „Südtiroler Frau“
Seit Anfang Mai steht mit der Eppanerin Greti Ladurner erstmals eine Frau an der Spitze der Messe Bozen. Für diese Aufgabe bringt sie eine Vielzahl an beruflichen Erfahrungen und Qualifikationen mit, allerdings lässt sie auch mit klaren Ansichten aufhorchen, was die Rolle der Frau in Spitzenpositionen angeht. Begegnung mit einer Strategin, die ihre Projekte genauso liebt wie ihre Familie und ihre Freiheit.
Mara Kerschbaumer: Miss mit karitativer Ader
Ende Oktober 2023 wurde Mara Kerschbaumer aus Feldthurns im Meraner Kursaal zur „Zett“-Miss Südtirol 2024 gewählt. Die „Südtiroler Frau“ hat die schöne 26-Jährige in ihrem Heimatdorf besucht, um mit ihr über das Leben in der Öffentlichkeit, prägende Stationen und ihre Prioritäten zu plaudern.
Maria Cristina De Paoli: Die Bühne ist ihr zu Hause
Sie wurde als Österreicherin in München geboren, zog später mit der Familie nach Bozen, sie hat in Innsbruck und New York studiert und tritt seit über 30 Jahren auf jenen Brettern auf, die die Welt bedeuten. Im heurigen Sommer spielt Patrizia Pfeifer in der Kommende am Ritten. Treffen mit einer spannenden (Theater-)Künstlerin.
Andrea Unterholzner Gurndin: Die Unermüdliche
Andrea Unterholzner Gurndin mag ihren Job, sie mag es, mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten, sich nützlich zu machen. Was die Aldeiner Bibliothekarin nicht mag, oder besser gesagt, was sie nicht kann: untätig dasitzen. Das Porträt einer Frau, die in ihrem Leben etwas bewegen will.
JG-Vorsitzende Anna Künig: Politikerin mit Sportsgeist
Anna Künig ist die erste Frau an der Spitze der JG. Sie gilt derzeit nicht nur bei den jungen SVPlern als Hoffnungsträgerin. Seit der Wahl Ende April ist die 24-Jährige aus Kardaun auch ein Liebkind der Presse und wird als Glücksfall für die Sammelpartei zelebriert.
Landesrätin Magdalena Amhof: „Annehmen statt aufgeben“
Seit 1. Februar 2024 ist Magdalena Amhof Südtirols neue Landesrätin für Europa, Arbeit und Personal. Nach den Landtagswahlen hatte sich bekanntlich niemand um die 3 Ressorts gerissen, bekommen hat sie schließlich die 46-jährige Brixnerin mit Gsieser Wurzeln. Wie sie in die Landesregierung kam, ist für die SVP-Arbeitnehmer-Chefin kein Thema mehr. Für sie zählt, was sie in den nächsten 5 Jahren voranbringen kann.
Monica Amonn Tinzl: Gutes tun heißt Mensch sein
Der Name Amonn steht in Südtirol für solides Unternehmertum und politische Weitsicht, aber auch für Zivilcourage und ein über Generationen gepflegtes soziales Engagement. Und genau dieser Tradition ihrer Familie fühlt sich Monica Amonn Tinzl am stärksten verpflichtet. Das Porträt einer Frau, die am Helfen interessiert ist – und nicht am Glamour darum herum
Angekommen: Bergbäuerin Martina Stürz im Porträt
Bergbauernhöfe, die nur zu Fuß erreichbar sind, endlos lange Schulwege, eine schwierige Versorgung – das sind Geschichten, die wir alle von früher kennen. Aus einer Zeit, in der Abgeschiedenheit noch kein Sehnsuchtswort war, sondern für Mühe und Not stand. Umso erstaunlicher ist, wenn sich gerade eine gut ausgebildete, vielgereiste junge Frau bewusst für ein solches Leben entscheidet. Seit knapp 3 Jahren lebt und arbeitet Martina Stürz auf dem Oberprischhof hoch über Moos. Nur eine Materialseilbahn verbindet die große Hofstelle mit der Timmelsjochstraße.
Bäuerin des Jahres Maria Forcher Tappeiner: „Wir müssen uns nur trauen“
Maria Forcher Tappeiner ist die Bäuerin des Jahres 2024. Ausgezeichnet wurde die 39-Jährige aus Galsaun für ihren Mut und ihre unternehmerischen Fähigkeiten. Gemeinsam mit Ehemann Lorenz bewirtschaftet sie den Moarhof in Kastelbell. Wobei es die dreifache Mutter geschafft hat, sich ihr eigenes, innovatives Standbein zu schaffen.
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